grießgrämig
Adjektiv
Bedeutung
Grießgrämig beschreibt einen Menschen, der dauerhaft missmutig, verdrossen und schlecht gelaunt wirkt – nicht wegen eines einzelnen Ereignisses, sondern als scheinbar eingefleischte Grundhaltung. Das Wort trifft jemanden, der grummelnd und unzufrieden durchs Leben geht, als hätte die Welt ihm persönlich etwas angetan.
Verwendung
Das Wort steht in einer Reihe mit ähnlichen Ausdrücken wie murrisch, bärbeißig, sauertöpfisch, muffig oder übellaunig. Es gehört zur gehobenen Umgangssprache und klingt leicht altertümlich, was ihm eine gewisse Färbung gibt: wer jemanden grießgrämig nennt, beschreibt nicht nur schlechte Laune, sondern einen verkniffenen, fast schon karikaturhaften Charakter. In der Literatur taucht es entsprechend gern dort auf, wo ein Mensch als freudlos und gebeugt gezeichnet wird.
(KI)
Beispiele
- Er saß grießgrämig in der Ecke und wollte mit niemandem reden.
- Warum so grießgrämig – es ist doch ein schöner Tag.
- Sie schaute die Gäste so grießgrämig an, dass niemand ein zweites Mal fragte.
Infos und Links
Kategorie
Wortart
Adjektiv
Synonyme
murrisch, bärbeißig, mißlaunig, übellaunig, sauertöpfisch, muffig
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Stand:
14.09.2026
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